Zu meinen beruflichen Qualifikationen :
Nach der Laufbahnprüfung zum gehobenen Forstdienst im Jahre 1982 war ich 9 Jahre im Pfälzerwald an 3 verschiedenen Forstämtern in unterschiedlichen Funktionen tätig. 1982 bis 1989 war ich als Funktionsbeamter am Forstamt Hinterweidenthal.. Dort war ich in der Maschineneinsatzleitung, als REFA-Fachmann, sowie als Schuler von neuen Arbeitsverfahren und bei der Einführung der forstlichen EDV eingesetzt.
1989 bis 1991 betreute ich in den damaligen Forstämtern Dahn und Schönau das Privatwaldrevier "Wasgau". Ich war für die Beratung und Betreuung von 6 Forstbetriebsgemeinschaften zuständig, wobei die Bewältigung der Waldschäden von 1990 durch die Orkane Vivian und Wiebke eine besondere Herausforderung darstellte.
Nach der Pensionierung meines geschätzten Vorgängers Herrn Forstoberamtsrat Lorenz Schall, übernahm ich nach meiner erfolgreichen Bewerbung 1991 die Leitung des hiesigen Forstreviers mit den kommunalen Waldbesitzern Harthausen, Dudenhofen, Hanhofen und Römerberg, dem Staatswaldes in Mechtersheim sowie der Privatwaldbetreuung in der Verbandsgemeinde Dudenhofen und in der Gemeinde Römerberg.
Zusammen mit den verantwortlichen Bürgermeistern und Beigeordneten habe ich in den letzten 18 Jahren durch vertrauensvolle Zusammenarbeit schon viel für den Wald, das Umweltbewusstsein und die Dorfgemeinschaften umsetzen und bewegen können. Viele Veranstaltungen im Wald, die z.T. überregional bekannt und beliebt sind, wurden von mir in dieser Zeit initiert und umgesetzt, so z.B. der Weihnachts-Waldbasar in Dudenhofen, die Brennholzversteigerung in Harthausen und der Walderlebnistag in Hanhofen.

Seit 2008 wurden mir als Auswirkung der Forstreform die Leitung der Gemeindewälder von Schwegenheim, Weingarten Distrikt Lohwald und Freisbach, sowie des FriedWaldes Vorderpfalz Dudenhofen übertragen. Den Staatswald in Mechtersheim und den Gemeindewald Römerberg bewirtschafte ich seit diesem Zeitpunkt nicht mehr.

Interkommunale Zusammenarbeit ist für mich kein Fremdwort.
Die Möglichkeit die Büroleitung des Forstamtes Pfälzer Rheinauen zu übernehmen, lehnte ich ab, weil ich weiterhin gestalterisch in unserer Region tätig sein wollte. Bei der Bewirtschaftung der Gemeindewälder war ich schon immer für das Haushaltsbudget verantwortlich. Neben der Gestaltung des Waldes, der Förderung der vielen Funktionen in der Natur, reizte mich das unternehmerische Handeln und Denken bei meiner Arbeit, das auch ein besonderer Schwerpunkt bei der forstlichen Ausbildung darstellt.
Meine fachlichen und menschlichen Qualitäten wurden mir vor 5 Jahren von Landesforsten Rheinland-Pfalz mit der Bestellung zum Ausbilder für den gehobenen Forstdienst honoriert.
Außerdem vertrete ich das Forstamt im Jägerprüfungsausschuss und Jagdbeirat des Rhein-Pfalz-Kreises. |